gefühlsLOGISCHE Gedanken
von Gerhard F. Schadler

Erfolg ist ein Gefühl
Bereits vor Jahren wollte ich wissen, was „Glückspilze“ von „Pechvögeln“ unterscheidet. Ich begann Menschen, die von anderen als Glückspilze wahrgenommen wurden, zu analysieren. „Was machen sie anders?“, war dabei meine dringlichste Frage. Und nun, Jahre und unzählige Interviews später, liegen klare Antworten vor.
Dem Glück auf der Spur
Besonders beeindruckt war ich von Josef PUCH, einem unauffälligen, kleinen Mann, der das Glück gepachtet zu haben scheint. Dabei wurde ihm wahrlich nichts geschenkt. Aufgewachsen unter schwierigsten Lebensumständen. Oftmals mit Schicksalsschlägen und Gegenwind konfrontiert. Und doch konnte er zu einem wohlhabenden Unternehmer werden. Glücklich und bei bester Gesundheit blickt der heute über 80-Jährige auf ein äußerst gelungenes Leben zurück. Ein wahrer Glückspilz – weshalb er auch zum Hauptdarsteller meines Buches „Der Glücksbringer“ geworden ist.
Alles nur Zufall?
Glück. Pech. Auf und ab. Höhen und Tiefen. Mal so, mal so. So ist das Leben. Für uns alle! Auch Glückspilze werden vom Schicksal nicht bevorzugt. Doch sie gehen mit den Bedingungen, mit der vorhandenen Realität anders um, als Pechvögel es tun.
Was Glückspilze tun
Sich Sorgen zu machen gehört bei vielen Menschen zum Alltag und kostet enorm viel Kraft. Glückspilze denken anders! Was geht im Kopf eines Menschen vor, der trotz misslicher Umstände in der Lage ist, das Glück ins eigene Leben zu locken?
- Glückspilze sind großteils sorgenfrei, zuversichtlich und vom positiven Ausgang ihrer Vorhaben überzeugt. Und wenn mal doch was schiefgeht, bleiben sie nicht zu lange im Negativen hängen, was ihre persönlichen Ressourcen nur kurzfristig blockiert.
- Glückspilze „erzeugen“ mit ihrer Sicht der Dinge nicht nur Gefühle, die sie in ihren Vorhaben unterstützen. Ihre Zuversicht aktiviert auch jene Kraft, die sie befähigt, das Nötige zu tun
Gefühle – aktivierend oder lähmend?
Gefühle bestimmen, wie wir handeln, wie wir kommunizieren, wie wir entscheiden, wie wir auf andere wirken, ob wir klar denken können und sogar, wie stark wir sind – alles Faktoren, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden können. Wer glaubt, dass man es schaffen kann, geht nicht nur gelassener durch‘s Leben, sondern erhöht damit auch die Wahrscheinlichkeit für einen guten Ausgang. Wer sich hingegen ständig ängstigt und sorgt, wird alle (Erfolgs-)Faktoren zu seinen eigenen Ungunsten beeinflussen.
Die Glücklichen sind erfolgreicher
Es ist nicht das „Schicksal“, das Menschen zu Glückspilzen macht, sondern vielmehr die Fähigkeit, konstruktiv dem Leben zu begegnen. Erzeugt doch erst unsere Sicht der Dinge jenen inneren Zustand, der letztendlich darüber entscheidet, wie leicht oder schwer es uns fällt, anstehende Aufgaben zu meistern, nötige Veränderungen herbeizuführen oder sich bietende Gelegenheiten beim Schopf zu packen.
Natürlich ist es menschlich, auch mal schlecht drauf zu sein. Doch ist es empfehlenswert, destruktiven Gefühlen nicht zu lange Raum zu geben, da ansonsten deren Kettenreaktionen unser Leben bestimmen.
Eine erfolgreiche Zeit wünscht
Der GefühlsLOGIKER
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